Bla bla  Kopfwürmer

Bla bla 

Liebe Leser, 

dieser Text steht in der Rubrik Kopfwürmer, obwohl die Charaktere Ernesto (Herr Müller) und Waltraut (Kowalski) darin vorkommen. Lassen Sie sich davon nicht verwirren. Die Rubrik Kopfwürmer fasst aber alles am besten zusammen. Viel Spaß beim Lesen! 

Neben der Wohnungstür stand seit Jahren eine Blumenvase samt Blume, seit Jahren wurde vergessen, sie zu gießen. Da es eine Kunststoff-Blume war, waren die Folgen für die Pflanze nicht so dramatisch. Aber wäre sie echt gewesen, hätte es für sie fatale Konsequenzen gehabt. So aber ging nur der Staub des Treppenhauses seit Jahr und Tag auf sie nieder. Schön war ihr Anblick schon lange nicht mehr. Da sich aber selten jemand in den 4. Stock verirrte, war die Anzahl derer, die es hätten bemerken können, eher gering. Das Leben als Kunstblume war ja auch eher monoton. Dennoch passierte ständig was im Treppenhaus, mal vom Staub abgesehen, der unablässig auf die Blume niederging. 

Ernesto, Ernie und Bert (aufmerksame Leser werden sich an sie erinnern) hatten um der Monotonie mal etwas Unterhaltung entgegen zu setzen, beschlossen, sich im Treppenhaus bzw. auf dem Fenstersims des 1. Stocks niederzulassen. Ernestos Betrachten der Raufasertapete aus Langerweile hatte dafür gesorgt, dass er dadurch eine Bindehautentzündung bekam und so also um Alternativen bemüht war. Waltraut setzte sich auf den Fußboden zu den Füßen der Schildkröten. Im Laufe der Zeit sorgte sie noch dafür, dass an dieser Stelle eine Decke lag, auf die sie sich legen konnte. Mit Wonne beobachteten die vier das illustre Treiben im Treppenhaus. Die Bewohner des Hauses taten sich insbesondere durch eine sehr gründliche Auslegung der Treppenhaus-reinigungs-Woche hervor. Der Fußboden war so sauber, dass man davon hätte essen können, so fiel es den vier Beobachtern auf. Aber nur die wenigsten Hausbewohner verlegten ihr Picknick ins Treppenhaus. Hauptbeschäftigung der Bewohner im Treppenhaus war nach wie vor das Treppensteigen. Dass das Treppensteigen für die meisten Bewohner des Hauses im Laufe der Jahre beschwerlicher wurde, ließ sie darüber nachdenken, bei der Hausverwaltung einen Treppenlift für jedes Stockwerk zu beantragen oder alternativ einen Fahrstuhl einbauen zu lassen. Platz dafür wäre da gewesen…(to be continued). 

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